Hautpflege mit Olivenöl

Olivenöl ist einer der Alleskönner in kosmetischen Produkten. Die natürlichen Öle pflegen die Haut und machen sie sanft und geschmeidig. Doch warum soll die Hautpflege mit Olivenöl überhaupt so gut sein und welche empfehlenswerten Produkte gibt es?

Pflanzliche Öle vs. künstliche Fette

Wenn wir über Olivenöl sprechen, müssen wir uns natürlich auch kurz mit der gesamten Gruppe der natürlichen Fette beschäftigen. Künstliche Fette werden chemisch gefertigt. Sie lassen die Haut in kurzer Zeit glatt und seidig erscheinen. Doch wie funktioniert das und warum tritt der Effekt sofort auf? Das hängt damit zusammen, dass künstliche Fette einen Mantel um die Haut legen. Diese Barriere lässt die Haut weich wirken, doch pflegend wirkt sie auf die Haut dagegen nicht. Ganz im Gegenteil die Barriere dichtet die Haut nach außen hin ab und lässt sie nicht mehr atmen. Natürliche Öle hingegen pflegen die Haut und versorgen sie mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen. Pflanzliche Öle sind somit künstlichen Fetten eindeutig vorzuziehen.

Geschichte und Herkunft

Bereits in der Antike war Olivenöl eine wertvolle Zutat und das nicht nur im Essen, sondern auch für die Haut. Damals war das Öl jedoch nur den Reichen vorbehalten, da es sehr teuer war.

Olivenöl mit ihm, pflanzliche Öle allgemein, wurden für einige Zeit stark unterschätzt. Stattdessen wurden vermehrt künstliche Fette in kosmetischen Produkten verwendet. Das hängt damit zusammen, dass natürliche Öle, wie zum Beispiel Olivenöl schwerer zu verarbeiten sind als Silikone oder Paraffinöl. Außerdem haben sie häufig einen eigenen Geruch und können ranzig werden. Darüber hinaus sind künstliche Fette viel billiger. All diese Unterschiede haben lange Zeit dafür gesorgt, dass künstliche Fette weitaus verbreiteter waren als natürliche. Doch im Verlauf der vergangenen Jahre ist die Nachfrage nach Naturkosmetik mit natürlichen Inhaltsstoffen stark angestiegen. Es hat sich ein neues Bewusstsein für nachhaltige und natürliche Hautpflege entwickelt. Mittlerweile kommen Pflanzenöle deshalb in den unterschiedlichsten Variationen vor. Besonders Olivenöl wird in vielen verschiedenen Produkten zum Einsatz gebracht.

Produktion

Der Olivenbaum, auch echter Ölbaum genannt, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Ein Baum produziert ca. 50 bis 70 kg Oliven. Daraus können ungefähr 5 bis 10 Liter Öl gewonnen werde. Es gibt über 1 000 verschiedene Olivensorten. Alle mit unterschiedlichen Anforderungen an die Umwelt und ganz anderen Eigenschaften.

Die Oliven werden, kurz bevor sie vollreif sind, im Dezember geerntet. Traditionell geschieht dies per Hand. Mittlerweile findet die Ernte jedoch vermehrt über Erntemaschinen statt. Die Oliven werden geerntet, wenn sie von der gelbgrünlichen Färbung ins Dunklere umschlagen. Je dunkler eine Olive, desto höher die Ölausbeute. Dabei ist jedoch zu beachten, dass reife Oliven einen weniger hohen Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen aufweisen.

Oliven pur schmecken eher bitter. Je mehr Polyphenole enthalten sind, desto bitterer wird die Frucht. Polyphenole sind aromatische Verbindungen. Sie kommen in Pflanzen als bioaktive Substanzen vor wie Farb- und Geschmacksstoffe. Auch deshalb unterscheiden sich Oliven beziehungsweise Olivenöl in kosmetischen Produkten zu dem, was bei uns zuhause auf den Tellern landet.

Verarbeitung

Die geernteten Oliven werden, nach dem sie gewaschen wurden, in sogenannten Ölmühlen verarbeitet, die die wertvolle Ernte zu einem Brei zerquetschen. Dabei gelangt die ganze Olive in die Ölmühle – sowohl Fruchtfleisch als auch der Kern. Je nachdem, ob das Olivenöl dann kaltgepresst oder kaltextrahiert wird, werden entweder Pressen verwendet, um das Öl zu extrahieren (Kaltpressung) oder die Mischung wird in eine Zentrifuge gegeben, die ähnlich zu einer Waschmaschine funktioniert (Kaltextraktion). Anschließend wird dann in einer Zentrifuge das Wasser vom Öl getrennt. Manchmal folgt eine Filterung nach diesem Schritt. Ansonsten wird das Olivenöl in Flaschen gefüllt und ist fertig zur weiteren Verarbeitung oder um direkt auf dem Teller zu landen.

Bestandteile

Jedes pflanzliche Öl besitzt eine einzigartige Zusammensetzung. Im Olivenöl ist insbesondere die Zusammensetzung der Vitamine und Nährstoffe herausragend, da sie optimal dazu geeignet ist die Haut zu versorgen.

Olivenöl besteht zu 85% aus essenziellen Fettsäuren, an denen es trockener Haut häufig mangelt. Zudem enthält es Linolsäure, das von der Haut benötigt wird, um die Hautbarriere aufzubauen. Lesen Sie hier zu auch unseren Artikel “Warum sie den Säureschutzmantel ihrer Haut lieben sollten“. Olivenöl enthält viele Polyphenole (wie bereits weiter oben erklärt) und hat damit antioxidative Eigenschaften. Hydroxytyrosol ist eines der stärksten Antioxidantien überhaupt. Mit dieser Ausstattung schützt Olivenöl die Haut und unsere Zellen als Radikalfänger. Das Öl zeichnet sich zudem durch seinen hohen Vitamin E Gehalt aus. Vitamin E trägt in der Haut zur Sauerstoffversorgung bei und damit zu einer Minimierung der Falten.

Die Verwendung von gutem Olivenöl ist auch bei der Hautpflege mit Olivenöl von Bedeutung. Stark raffiniertes Olivenöl enthält nur noch einen Bruchteil von den wichtigen und vor allen Dingen gesunden Stoffen des Olivenöls. Deshalb sollte hier auf gute Qualität gesetzt werden, denn auch unsere Haut spürt den Unterschied.

Wirkung

Haut

Die Hautpflege mit Olivenöl unterstützt die Hautbarriere. Dabei unterstützt es insbesondere trockene Haut. Olivenöl spendet wunderbar Feuchtigkeit an die Haut. Durch seine leicht desinfizierende Wirkung wirkt es auch gegen Pickel.

Die BeOnMe Body Cream beispielsweise verwendet Olivenöl für die Hautpflege um sie lange und in der Tiefe mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgen. Der wertvolle Mix aus vitaminreichen Ölen übt einen Antioxidationseffekt aus, beschert Geschmeidigkeit und fördert die Zellerneuerung.

Haar

Olivenöl für die Haare wirkt ebenfalls hoch effektiv. Es versorgt die Haare mit Feuchtigkeit und legt sich wie ein schützender Film darum. Mit diesem Schutzschild bewahrt es nicht nur die Feuchtigkeit, sondern schützt die Haare auch vor schädigenden Umwelteinflüssen. Olivenöl kann damit Spliss vorbeugen und den Haaren zu neuem Glanz verhelfen.

Das BeOnMe Hair Oil greift genau diese Kraft des Olivenöls auf und versteht es mit einem Gemisch aus natürlichen und biologischen Ölen das Haar umfangreich zu verwöhnen. Auf das feuchte Haar gesprüht, erleichtert es das Durchkämmen der Haare auch ohne die Anwendung von Balsam. Ein Ausspülen ist nicht notwendig.

Anti-Aging

Insbesondere im Bereich Anti-Aging leistet Olivenöl eine ganze Menge. Es strafft und glättet die Haut. Durch seine stark antioxidative Wirkung durch Stoffe wie Polyphenol oder Hydroxytyrosol, wirkt es zudem maßgeblich der Faltenbildung entgegen und damit wirkt Olivenöl gegen Falten.

Die Aeterna Nourishing Face Mask ist eine pflegende Gesichtsmaske, die insbesondere für sehr trockene und stark dehydrierte Haut geeignet ist. Die Hautpflege mit Olivenöl und Sheabutter hilft die Pflegemaske Ihrer Haut, jünger und straffer auszusehen.

Reinigung

Bei der Hautreinigung kann Olivenöl verwendet werden, um neben einer gründlichen Reinigung der Haut auch Feuchtigkeit zuzuführen. Olivenöl ermöglicht so beispielsweise in Handseifen eine gelungene Pflege der Haut.

Aus unserem Sortiment können wir beispielsweise die Aeterna Natural Olive Oil Soap empfehlen. Die hochwertige Seife auf Basis von nativen Bio-Olivenöl reinigt die Haut besonders sanft und pflegt dabei nachhaltig.

Wundheilung

Dem Olivenöl wird sogar ein positiver Effekt auf die Wundheilung und Narbenbildung der Haut nachgesagt. Die desinfizierende Wirkung soll die Wundheilung fördern und die Narben schneller verblassen und weniger stark ausfallen lassen.

Hautpflege mit Olivenöl

Um eine Creme, ob Nacht-, Tagescreme oder Bodylotion, etwas reichhaltiger zu machen, kann ein wenig Olivenöl untergemischt werden. Dabei aber bitte darauf achten ein gutes Olivenöl zu verwenden. Zum Beispiel mit der Aufschrift “extra virgin” oder “nativ extra”. In einem Verhältnis von 1:1, oder bei Bedarf auch weniger, gibt das Öl der Haut einen besonderen Kick aus Nährstoffen und Vitaminen.

Ein Allheilmittel?

Trotzdem ist auch Olivenöl kein Allheilmittel. In neueren Studien in denen die Wirkung von Olivenöl auf die Haut getestet wurde, zeigen die Ergebnisse, dass Olivenöl auch zu Hautreizungen und Irritationen führen kann. Als Heilmittel für Hautkrankheiten oder Sonnenbrand ist es deshalb eher weniger geeignet. Unter gemischt in Kosmetika hingegen oder für eine kurze Massage ist es vollkommen unbedenklich. Wie bereits weiter oben angeklungen ist: Jedes pflanzliche Öl ist anders aufgebaut und das bedeutet auch, dass jedes seine eigenen Vor- und Nachteile mit sich bringt. Eine Kombination ist der Schlüssel für eine optimale Versorgung der Haut.

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