Im Vergleich: Döner Kebab und Co

Wenn nicht viel Zeit zum Kochen bleibt, kannst Du auf einen türkischen Imbiss zurückgreifen. Die vielfältigen Speisen sind dort meist schnell zubereitet und günstig. Döner Kebab und andere Döner-Varianten können sich jedoch in der Zusammensetzung und im Kaloriengehalt unterscheiden.

Der Klassiker: Döner Kebab im Fladenbrot

Der Wortbedeutung nach ist der Döner Kebab nichts anderes als sich drehendes Grillfleisch, das auf einem Spieß zubereitet wird. Die Variante im Fladenbrot gibt es etwa seit dem 19. Jahrhundert. Heute bekommst Du einen Döner im Durchschnitt für 3-4 Euro. Mit dem gegrillten Fleisch werden verschiedene Salate, Tomaten und Soße in das Fladenbrot gefüllt. Vor allem wegen des großen Salatanteils im Döner gilt dieser auch als gesundes Fast Food. Dabei solltest Du jedoch auch beachten, dass der Fettanteil durch das Fleisch und die Soße hoch ausfallen kann. Meist wird der Döner Kebab mit verschiedenen Fleischsorten angeboten, wie etwa Kalb, Lamm oder Hähnchen. Diese können sich in ihren Nährwerten noch einmal unterscheiden. Meist enthält ein Döner Kebab einen hohen Protein- und Fettanteil. Auch Kohlenhydrate sind durch das Fladenbrot enthalten, machen jedoch einen geringeren Teil aus.

Gerollt im Yufka-Teig: der Dürüm Döner

Die Zutaten bei einem Dürüm-Döner unterscheiden sich im Wesentlichen nicht von einem normalen Döner Kebab. Diese bekommst Du jedoch nicht in einem Pidebrot, sondern in einem gerollten, dünnen Blätterteig. Der sogenannte Yufka-Teig aus dem türkischen und arabischen Raum erinnert auch an den Strudelteig. Er wird dünn ausgerollt und im Holzofen gebacken. Anschließend werden die restlichen Zutaten hinzugefügt, wie etwa der grüne Salat, der Krautsalat, Tomaten, Fleisch und Soße. Zusammengerollt wird der Dürüm-Döner meist noch einmal eine kurze Zeit in den Ofen gelegt, um den Teig knusprig zu machen. Die gerollte Dönervariante kostet in etwa 50 Cent mehr als ein normaler Döner Kebap. Im Vergleich fällt der Protein- und Fettgehalt etwas geringer aus, da in den Dürüm Döner nicht so viel Fleisch und übrige Zutaten hineingefüllt werden können.

Der Lahmacun: auch als türkische Pizza bekannt

Ähnlich einer italienischen Pizza wird der Lahmacun aus einem ausgerollten Teig gebacken. Dieser wird mit einer dünnen Hackfleisch-Tomatenpaste bestrichen. Der Wortherkunft nach besteht dieser Imbiss einfach aus Fleisch mit Teig. In der modernen Variante wird die Pizza meist gerollt verkauft, mitsamt einer Füllung aus Fleisch, Salat und Soße. Somit ähnelt das Produkt dem Dürüm Döner, lediglich der Teig ist ein anderer und erinnert mehr an ein dünn ausgerolltes Fladenbrot. Die Füllung kann meist nach Belieben gestaltet werden. Entweder wird die türkische Pizza nur mit Salat, Tomate und Fetakäse verkauft, oder auf Wunsch auch zusätzlich mit Dönerfleisch. Im Wesentlichen bestimmt daher auch die Füllung den Kaloriengehalt der Speise. Auch der Preis kann unterschiedlich ausfallen. Mit Fleisch bekommst Du die Pizza in etwa zum gleichen Preis wie ein Döner Kebab, ohne Fleisch etwa 50 Cent bis 1 Euro günstiger.

Köfte – orientalisch gewürzte Hackfleischbällchen

Gebratene Hackfleischbällchen kennst Du im deutschsprachigen Raum vor allem als Frikadellen. Auch im türkischen Imbiss werden gebratene oder gegrillte Bällchen aus Hackfleisch angeboten, jedoch mit einer typisch orientalischen Würzmischung. Je nach Zubereitung und Form können die Köfte verschiedene Beinamen haben, wie etwa TekirdaÄŸ-Köfte mit Zwiebeln und Petersilie, oder Ä°zmir-Köfte in einer Kartoffel-Tomatensoße. Das Grundprodukt besteht jedoch vor allem aus Hackfleisch und besitzt daher einen hohen Proteingehalt. Ebenfalls besitzen die Hackbällchen einen hohen Fettanteil, der durch das Fleisch und durch die Zubereitungsart des Bratens bestimmt wird. Je nach Portionsgröße kann der Preis für die Köfte unterschiedlich ausfallen. Meist bewegt er sich jedoch auch im Bereich der Döner-Spezialitäten.

Die Speisen im türkischen Imbiss gelten durch die Salatfüllung meist als gesundes Fast Food. Fleisch und Soße erhöhen jedoch auch den Fettanteil der Produkte. Durch die verschiedenen Teigarten, die das Fleisch umhüllen, besitzen die Döner-Spezialitäten ebenfalls einen recht großen Anteil an Kohlenhydraten. Bei einer eiweißbetonten Diät eignen sich die Köfte sehr gut, da diese fast vollständig aus Fleisch bestehen. Der Döner kann in eine vollwertige Ernährung integriert werden. Dabei solltest Du jedoch auch den Kaloriengehalt für eine große Portion mit etwa 350 Gramm beachten; alternativ gibt es für die Speisen im Imbiss auch eine kleinere Portionsgröße.

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Döner, http://de.wikipedia.org/wiki/Yufka, http://de.wikipedia.org/wiki/Lahmacun, http://de.wikipedia.org/wiki/Köfte

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