Unser tägliches Brot: Vergleich von Backwaren

Brot ist ein Grundnahrungsmittel und hat darüber hinaus symbolischen Wert. Um Dir die Auswahl aus über 600 Sorten Brot zu erleichtern, findest Du in der Tabelle Mittelwerte, die sortenabhängig um bis zu 20 % schwanken können.

Brotfladen wurden zunächst aus gemahlenem Getreide und Wasser auf heißen Steinen zubereitet. Mit der Erfindung von Backöfen konnte die Hitze gleichmäßiger einwirken, so entstanden Laibe. Als die Menschen die Wirkung von natürlicher Hefe auf den Brotteig und das Backergebnis entdeckten, wurde eine stürmische Entwicklung von Brotsorten aus Sauerteig eingeleitet. Helle Backwaren aus feinem Weizenmehl waren lange Zeit ein Luxus für Festtage und in Notzeiten musste das Brot mit Sägespänen oder Eichelmehl gestreckt werden. Heute findest Du allein in Europa über 600 Sorten Brot. Variation der Getreidemischungen, unterschiedliche Feinheit des Mehls und verschiedene Zugaben führen zu immer neuen Rezepten und Erzeugnissen. Abgesehen vom Croissant bestehen alle verglichenen Backwaren aus 40-60% Kohlenhydraten, 6-8% Eiweiß und wenig Fett. Beachte das Gewicht pro Portion, wenn Du Dich kalorienarm ernähren möchtest.

Sättigendes Schwarzbrot

Der Begriff Schwarzbrot wird oft im gleichen Sinn wie Vollkornbrot verwendet. Möglicherweise kennst Du den Begriff Kommissbrot, der ursprünglich ein einfaches haltbares Brot zur Versorgung von Soldaten meinte und heute scherzhaft für Brot verwendet wird, an dem man sich die Zähne ausbeißen kann. Pumpernickel ist eine besonders lange haltbare Spezialität aus Westfalen und muss mindestens 16 Stunden gebacken werden. In Deutschland findest Du eine große Vielfalt an dunklen Brotsorten mit kräftigem Geschmack. Weil das Brot viele Ballaststoffe enthält, sättigt es sehr gut und regt die Verdauung an. Schwarzbrot hält sich lange frisch und ist altbacken besonders bekömmlich. Dazu munden sowohl deftige, wie auch süße Beläge. Die sogenannte Brotsuppe schmeckt aus Schwarzbrot besonders kräftig. Achte auf Konservierungs- und Zusatzstoffe, wenn Du abgepacktes Brot kaufst. Du findest preiswertes frisches Brot heute quasi in jedem Lebensmittelgeschäft, sogar in vielen Discountern. Neue Fitness- und Diättrends führen immer wieder zu neuen Brotsorten. Beispielsweise wird seit einiger Zeit als Schwarzbrot auch sogenanntes Eiweißbrot für die Atkins- oder Schlank im Schlaf-Diät angeboten, welches durchschnittlich nur 6 g Kohlehydrate aber 25 g Eiweiß und 10 g Fett pro 100 g Brot enthält. Wenn Du zum Abnehmen Kohlehydrate sparen willst, dann beachte, dass dieses Brot schwer ist und viel Energie pro Scheibe liefert.

Knuspriges Toastbrot ohne Reue genießen

In verschiedenen Sorten gibt es auch die quadratischen Scheiben zum Rösten. Leicht gebräunt und warm sind sie alle ein Genuss. Wenn Du abnehmen willst, dann kannst Du eine Vollkornvariante und kalorienarme Beläge wählen. Im Sandwich sind Deiner Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Eine Ecke Toastbrot eignet sich auch gut als Beigabe zu Suppen oder Ragout fin. Sicherlich kennst Du Toast Hawaii, bei dem das Toastbrot mit Schinken, Ananas und Käse überbacken ist. Weil Toastbrot schnell schimmelt, solltest Du kleine Packungen kaufen oder Restscheiben einfrieren.

Leichtes Knäckebrot für den kleinen Hunger

Knäckebrot stammt ursprünglich aus Skandinavien. Das Wort ist von schwedischen Knäckebröd (knackendes Brot) entlehnt. Das Brot besteht meist aus Roggenschrot, Weizen- und Roggenmehl. Weil es sehr heiß gebacken und anschließend noch getrocknet wird, enthält es weniger als 10 % Wasser und ist sehr knusprig. Bei trockener Lagerung kannst Du es sehr lange aufheben. Eine Scheibe wiegt durchschnittlich nur 10 g, deshalb wirken zwei belegte Knäckebrotscheiben auf Deinem Teller zwar viel, enthalten aber nur wenige Kalorien. Achte beim Kauf auf die Inhalts- und Nährwertangaben, denn hier ist die Bandbreite besonders groß. Das beste Knäckebrot wird aus regionalen Zutaten frisch und knackig hergestellt.

Duftende Brötchen zum Start in den Tag

Ob frisch gebacken oder aufgebacken ist egal: Innen weich und außen knusprig sollen sie sein. Warm und duftend erinnern Brötchen an den Urlaub und machen das Sonntagsfrühstück zum Genuss. Deshalb findest Du in immer mehr Verkaufsstellen Backautomaten, die ständig frische Brötchen backen. Angeblich fördert der Brötchenduft sogar die Kauflaune und steigert den Umsatz. Regional gibt es unterschiedliche Namen für das runde Kleingebäck. Semmeln, Schrippen, Weck oder Rundstücke sind nur einige davon. Helle Weizenbrötchen kannst Du pur oder beispielsweise in Varianten mit Mohn, Sesam oder Kümmel kaufen. Vollkornbrötchen sind oft mit Sonnenblumen- oder Kürbiskernen versehen. Mehrkornbrötchen sehen zwar dunkel aus, sind aber nicht zwingend aus Vollkornmehl gebacken. Oft wird Malz zum Färben zugesetzt.

Leckere Croissants sind nicht Tabu

Das Frühstücksgebäck besteht aus Plunderteig. Ein echtes Butter-Croissant vom Bäcker Deines Vertrauens enthält zwar viel Fett, aber keine billigen Plattenfette, wie sie häufig in der industriellen Herstellung verwendet werden. Achte Deiner Gesundheit zuliebe auf Qualität. Weil es für Dein Gewicht auf die Gesamtbilanz der Kalorienaufnahme ankommt, hast Du genügend Möglichkeiten, mit Obst und Salat die Tagesration auszugleichen. Genieße ruhig gelegentlich ein Croissant, wenn Du Plundergebäck magst.

Weil Ernährungsberater bezweifeln, dass eine Diät ohne Kohlehydrate auf Dauer gesund ist, werden Vollkornprodukte empfohlen. Als wichtigen Kohlehydratlieferanten für Deine Ernährung kannst Du Brot in vielen Versionen wählen. Schwarzbrot macht satt, hat eine lange Tradition und gibt es in unzähligen Varianten. Helle Brotsorten künden von einer leichten Lebensart und bieten Genuss. Wie bei allem ist die Menge für eine ausgewogene Energiebilanz ausschlaggebend. Du entscheidest, ob Du lieber ein Croissant oder zwei Brötchen oder sieben Scheiben Knäckebrot essen möchtest. Ausschlaggebend für Dein Gewicht ist in jedem Fall das, was Du dazu isst.

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