Boxen: geregelter Kampfsport

Boxen ist eine auf der ganzen Welt bekannte Kampfsportart. Der Begriff kommt aus dem englischen Sprachraum. Es gelten festgelegte Regeln. Zwei Personen in einer Gewichtsklasse treten dabei im Kampf mit den Fäusten gegeneinander an. Boxkämpfe sind bei zahlreichen Zuschauern sehr beliebt.

Das Boxen und seine Geschichte

Die ersten Boxkämpfe, welche zur Unterhaltung ausgetragen wurden, fanden bereits 3000 v. Chr. im alten Ägypten statt. Viele historische Kulturen der Welt haben Zeugnisse hinterlassen, die auf eine Verbreitung der Faustkämpfe hindeuten. Bis zur Zeitenwende breitete sich das Boxen auch im gesamten griechischen Kulturkreis aus. Im Jahre 688 v. Chr. war der Faustkampf bei den Griechen zum ersten Mal eine olympische Disziplin. Im alten Rom spielte er bei den Gladiatorenwettkämpfen eine bedeutende Rolle. Die moderne Form des Boxens entwickelte sich im 17. und 18. Jahrhundert in England. Dort entstanden auch die ersten Grundregeln, die bis in die Gegenwart immer weiter ausgebaut wurden. Immer wieder gibt es zahlreiche Änderungen.

Diese Regeln gelten allgemein im Boxsport

Lediglich die geschlossene Faust darf beim Boxen zum Einsatz kommen. Wird ein anderes Körperteil zum Kampf genutzt, wird dies nicht anerkannt und zählt als Foul. Im Wettkampf werden dafür Punktabzüge, Ermahnungen und Disqualifikationen erteilt. Landet ein Schlag mit der geschlossenen Faust auf der Kopfvorderseite, am Hals, auf den Armen oder bis zur Gürtellinie, gilt er als den Richtlinien entsprechender Schlag. Schläge unter die Gürtellinie sind verboten und zählen als Foul.

Amateurboxen steht für alle offen

Neben dem Profiboxen ist es möglich, sich als Amateurboxer zu betätigen. Die Möglichkeit dazu bieten zahlreiche Vereine und kommerzielle Einrichtungen. Manche Sportvereine haben sich auch auf das Boxen spezialisiert und bilden ganz gezielt Nachwuchs aus. Hier werden die Heranwachsenden durch pädagogisch geschulte Fachkräfte angeleitet. Die Regeln für den Amateurboxsport werden vom zuständigen Weltverband aufgestellt. Es ist sogar unter Umständen möglich, dass Amateurboxer an den Olympischen Spielen teilnehmen.

Ein Sport für besonders Interessierte

Das Boxen ist kein Breitensport wie etwa der Fußball. Interessierte müssen auch harte Schläge einstecken können und die Kampfbewegungen gut koordinieren können. Boxen verbraucht viel Energie, kann aber auch eine erhöhte Verletzungsgefahr mit sich bringen.

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