Karate: energiegeladener Kampfsport

Karate ist eine asiatische Kampfsportart, die nicht nur der Selbstverteidigung dient. Disziplin, Körperbeherrschung und Gleichgewichtssinn werden gleichermaßen gefordert, wenn es an das Erlernen und Ausüben der Schlag-, Stoß- und Tritttechniken geht.

Karate: Kampfsport und Philosophie

Karatedo bezeichnet eine traditionsreiche Kampfkunst, die japanische und chinesische Elemente miteinander vereint. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff „Weg der leeren Hand“, denn es wird ohne Waffen gekämpft. Ursprünglich diente Karate der Selbstverteidigung; heute wird allerdings meist mehr Wert auf den sportlichen Aspekt gelegt. Die Philosophie hinter den Kampfsporttechniken gerät dabei oftmals in den Hintergrund und wird nur noch von wenigen Karatemeistern gelehrt.

Selbstverteidigung oder Wettbewerb

Beim Karatedo geht es nicht nur um Wettkämpfe, sondern in erster Linie um Respekt. Jeder Zweikampf beginnt daher mit einer rituellen Verbeugung. Gekämpft wird mit vorher erlernten Tritten, Schlägen und Stößen, die einer bestimmten Technik folgen. Dabei wird sehr auf den richtigen Bewegungsablauf geachtet. Verletzungen kommen dabei bei richtiger Ausübung eher selten vor. Karateschüler beginnen ihre Ausbildung mit dem sogenannten weißen Gürtel. Mit wachsenden Kenntnissen können Prüfungen absolviert und dadurch farbige Gürtel erworben werden, die von Erfahrung und Können zeugen. Der höchste Rang ist der schwarze Gürtel. Teilweise werden nicht nur praktische, sondern auch theoretische Kenntnisse abgefragt. Es wird deutlich: Beim Karatedo handelt es sich nicht nur um eine Sportart, sondern auch um eine Philosophie.

Das Zubehör: der Karate-Gi

Als Karateka wird in jedem Fall ein entsprechender weißer Anzug benötigt, der Karate-Gi genannt wird. Dieser besteht aus einem robusten Stoff, der allen Belastungen standhält. Auf Schuhe wird grundsätzlich verzichtet, denn es wird barfuß trainiert. Neben den Kosten für den Karate-Gi fallen gegebenenfalls noch regelmäßige Kosten an, wenn man einem Karateverein beitritt und Prüfungen absolviert.

Abnehmen mit Kampfsport?

Grundsätzlich eignet sich auch Karate, um die Gewichtsabnahme zu unterstützen. Viele Muskeln und auch die Kondition werden zuverlässig trainiert. Bei starkem Übergewicht und/oder Gelenkproblemen ist von Kampfsportarten allerdings eher abzuraten, da der Körper den Belastungen unter Umständen nicht standhalten könnte.

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