Die Lowcarb-Ernährungsweise von Robert Atkins

Der Kardiologe und Ernährungswissenschaftler Robert Atkins wurde am 17. Oktober 1930 in Columbus, Ohio geboren und entwickelte eine nach ihm benannte Diät. Aufgrund seines eigenen Übergewichts wollte er eine Möglichkeit finden, abzunehmen ohne zu hungern. Sein Konzept beruht auf der drastischen Reduzierung von Kohlenhydraten.

Die positiven Effekte der Diät nach Robert Atkins

Bei der Ernährungsweise nach Atkins wird die Zufuhr von Kohlenhydraten erheblich gesenkt. Fett und Proteine dienen als Energielieferanten und werden mithilfe der sogenannten Ketose verwertet. Ein positiver Nebeneffekt ist die appetithemmende Wirkung der dabei entstehenden Ketonkörper. Daher soll das Abnehmen mit dieser Ernährungsweise auch ohne Hungern auskommen. Beim Umstieg auf den Fettstoffwechsel bleibt der Blutzuckerspiegel auf einem gleichbleibend niedrigen Niveau. Auch dies trägt dazu bei, dass Heißhunger-Attacken ausbleiben. Die in vier Phasen eingeteilte Diät sieht eine lebenslange Reduzierung der Kohlenhydrate vor. Dadurch soll auch das Risiko für Herz-Kreislauf Krankheiten und Diabetes verringert werden.

Kritik an zu starker Einseitigkeit in der Ernährung

Ein Nachteil bei der sogenannten Atkins-Diät ist das einseitige Weglassen von Kohlenhydraten. Ernährungswissenschaftler bemängeln, dass hierdurch keine Ausgewogenheit in der Nahrung hergestellt wird. Vor allem das Gehirn und die Muskeln werden zu wenig mit Zucker versorgt, der dort als wichtiger Energielieferant benötigt wird. Unter anderem kann dies auch das Risiko für Krankheiten erhöhen und es können Schwächeanfälle auftreten.

Die generelle Bewertung der Atkins-Diät

Die strikte Einhaltung der Ernährungsweise nach Robert Atkins ist stark umstritten. Ernährungswissenschaftler betonen dabei stets die mangelnde Ausgewogenheit in den aufgenommenen Speisen. Ob die dauerhafte Einhaltung der Ernährungsweise Schäden hervorrufen kann, ist jedoch nicht klar bestätigt worden. Einige Langzeitstudien zeigten ein unbedenkliches Ergebnis. Der positive Effekt des gleichbleibenden Blutzuckerspiegels mit der Folge weniger Heißhunger-Attacken und der Diabetes-Vorbeugung kann in jedem Fall hervorgehoben werden.

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