Bananen – gesunde Energielieferanten

Bananen

Die Bananen gehören als Obst zur Familie der Bananengewächse. Es gibt etwa 100 verschiedene Arten dieser Gattung. In Europa wird vorwiegend die Dessertbanane gegessen. Diese hat eine zarte, mehlige Konsistenz und verfügt im reifen Zustand über eine milde Süße.

Die Geschichte der Banane

Ursprünglich stammen Bananen aus Südostasien. Mit den indonesischen Einwanderern kam die Frucht dann nach Afrika. Danach gelangte sie über Spanien nach Amerika, wo 1502 die ersten Plantagen entstanden. Erst 1633 kam die gelbe Frucht nach Europa.

Wieso gelten Bananen als gesunder Energielieferant?

Die Banane hat einen hohen Anteil an Kohlenhydraten. Diese gelangen schnell ins Blut und versorgen den Körper mit Energie. Oft wird dieses Obst nur als Energielieferant betrachtet, und bei vielen Diäten wird von dem Verzehr sogar abgeraten. Das ist allerdings nicht gerechtfertigt, da die Tropenfrucht viele andere gesunde Inhaltsstoffe zu bieten hat. Das enthaltene Kalium zum Beispiel hilft bei der Regulation des Wasserhaushalts. Magnesium ist wichtig für die Muskeln und kann Muskelkrämpfen vorbeugen. Außerdem sind in der Frucht alle acht Eiweißbausteine enthalten, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. In 100 Gramm Bananen sind folgende Inhaltsstoffe enthalten:

Lange galten Bananen als fördernd für Verstopfung. Nach heutigen Erkenntnissen ist es aber so, dass das enthaltene Pektin sogar eine regulierende Wirkung auf die Verdauung hat und auch bei Durchfall hilft.

Auf die richtige Verwendung kommt es an

Die Dessertbanane, die in Europa hauptsächlich verzehrt wird, isst man am besten pur und reif. Eine reife Frucht ist daran zu erkennen, dass sich kleine braune Punkte in der satt-gelben Schale zeigen. Wurde die Banane grün gekauft, kann der Reifungsprozess beschleunigt werden, indem andere Paradiesfrüchte wie Äpfel in der Nähe gelagert werden. Eine Lagerung im Kühlschrank hingegen ist zu vermeiden, da die Aromen nur bei Zimmertemperatur voll zur Geltung kommen können. Kochbananen sind für den rohen Verzehr nicht geeignet; sie müssen gekocht, gebacken oder gegrillt werden.

Können Bananen dick machen?

Bei der Aufnahme von 100 Gramm Banane nimmt man genauso viele Kalorien auf wie beim Verzehr von 100 Gramm Magerquark. Prinzipiell macht das gelbe Obst also nicht dick. Allerdings sollte man, wie überall im Leben, das richtige Maß einhalten. Eine Banane am Tag wird der Figur nicht schaden.

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