Peperoni – scharfe Nährstoffbombe

Der Begriff Peperoni wird im Deutschen für die kleinen, scharfen Paprikaschoten verwendet. Eigentlich handelt es sich um die gleiche Gattung wie die größere Gemüsepaprika. So sind beide den Nachtschattengewächsen zuzuordnen und treten in den Farben gelb, rot, grün, orange, violett, braun oder schwarz auf.

Ursprung in Süd- und Mittelamerika

Die ersten Paprikapflanzen, zu denen die Peperoni gehört, wuchsen vermutlich im Gebiet zwischen dem heutigen südlichen Brasilien und Bolivien. Von dort aus transportierten Vögel die Samen der einzelnen Arten bis nach Mittelamerika. Zeugnissen zufolge wurden Paprika bereit 7000 vor Christus als Nutzpflanze gebraucht und etwa seit 5200-3400 vor Christus systematisch gezüchtet.

Viel später gelangten die Pflanzen durch die Entdeckung Amerikas nach Europa. In vielen Ländern wird heute begrifflich zwischen der großen Gemüsepaprika und der kleinen scharfen Paprika unterschieden. Letztere ist in Deutschland als Peperoni, in Österreich als Pfefferoni und in Südtirol und der Schweiz als Peperoncini bekannt.

Viele gesunde Nährstoffe

Die Menge von Kohlenhydraten (5,3 g) und Kalorien (27 kcal) ist bei 100 g Peperoni sehr gering. Dafür enthält sie viele gesunde Nährstoffe wie Vitamin A, B, C, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und eine kleine Menge an Eisen. Gerade Vitamin C, welche das Immunsystem stärkt, ist in besonders hohen Mengen enthalten. Außerdem ist der scharfe Inhaltsstoff Capsaicin hervorzuheben. Dieser wirkt antibakteriell, kreislauf- und verdauungsfördernd. Er beruhigt die Blutgefäße und senkt den Blutdruck auf natürliche Art und Weise.

Würze für diverse Speisen

Vorrangig wird die Peperoni verwendet, um verschiedenartigen Gerichten etwas Schärfe zu verleihen. Hier bieten sich vor allem mexikanische oder andere südländische Speisen an. In der Regel wird die Peperoni in dünne Scheiben geschnitten und ohne die Kerne in der Pfanne geröstet. Die Menge variiert in Abhängigkeit vom persönlichen Geschmack. Dann können die anderen Zutaten dazugegeben werden.

Peperoni unterstützt die Gesundheit

Wegen der zahlreichen wertvollen Vitamine und vor allem wegen des Inhaltsstoffes Capsaicin eignet sich Paprika sehr gut für eine gesunde Ernährung. Damit die Gemüseart ihre volle Wirkung entfalten kann, sollte sie etwa drei bis fünf Mal die Woche gegessen werden. Wie fast alle Nahrungsmittel sollte sie im Sinne einer ausgewogenen Ernährung aber auch nicht im Übermaß genossen werden.

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