Kochschinken – saftiges Pökelfleisch

Der Kochschinken gehört zu den Fleischerzeugnissen und kann in die Kategorie der Schweineschinken einsortiert werden. Der salzige Geschmack kommt vor allem durch das Pökelverfahren zustande, wobei die Salzlake in den Schinken eingespritzt wird. Hierdurch behält der Schinken auch seine Saftigkeit.

Kochschinken: Wortherkunft und Charakteristika

Die Wortbedeutung des Schinkens geht ursprünglich auf das Bein zurück und meint den Knochen. Ebenso trug das Wort Schenkel zur heutigen Version Schinken bei. Somit ist ein Schinken im Fleischerjargon zunächst die Bezeichnung für den hinteren Körperteil des Schweins. Wo es erstmals einen gekochten Schinken gab, ist nicht genau bekannt; dieser zeichnet sich jedoch durch das Einspritzverfahren der Pökellake aus. Hierdurch erhält der Schinken seine Saftigkeit und einen relativ hohen Wasseranteil. Ein Indiz dafür, dass der Kochschinken erst in neuerer Zeit entstand, ist die relativ kurze Haltbarkeit, die auch nur in gekühltem Zustand gegeben ist.

Der Kochschinken als Eiweißlieferant

Das Muskelgewebe im hinteren Teil des Schweins hat einen hohen Proteingehalt, der sich auch im Schinken wiederfindet. Mit 22,5 Prozent ist das Eiweiß an erster Stelle in den Nährstoffen des Kochschinkens. Mit 3,7 Prozent Fett ist der Kochschinken eine relativ fettarme Fleischsorte. Kohlenhydrate sind im Fleisch nicht enthalten und damit zu vernachlässigen. Durch den hohen Salzgehalt enthält der Schinken einige Mineralstoffe, wie Natrium, Kalium und Phosphor. Ebenfalls ist das Vitamin B3 im Fleisch enthalten.

Die Verwendung in der Küche

Kochschinken ist vielfältig einsetzbar; meist wird er als Bestandteil eines herzhaften Abendbrotes gegessen und dient daher als würziger Brotbelag. Doch auch in der warmen Küche ist der Schinken zu finden, beispielsweise in Pastagerichten, oder auf Pizza. Vor allem in der italienischen Küche ist der Schinken häufig zu finden.

Der Schinken als Bestandteil einer fettarmen Kost

Wichtig ist der Kochschinken vor allem als relativ fettarmer Proteinlieferant in der Nahrung. Daher passt er vor allem zu Ernährungsformen, die auf einen hohen Eiweißgehalt und weniger Kohlenhydrate setzen. Wichtig dabei ist jedoch, darauf zu achten, mit welchen anderen Nahrungsmitteln die Schinkensorte kombiniert wird. Da der Schinken relativ wenige Vitamine enthält, ist er nur ein kleiner Bestandteil einer ausgewogenen Kost.

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