Mandeln – reichhaltiger Snack

Die Mandeln sind die Steinfrucht des Mandelbaumes. Dieser gehört zur Familie der Rosengewächse. Das essbare Nährfleisch wird durch den Menschen in vielfacher Weise genutzt. So findet es in vielen Varianten als Nahrungsmittel Verwendung und ist Ausgangsbasis zahlreicher Kosmetikartikel.

Die Mandeln kommen aus Südwestasien

Heute wird allgemein angenommen, dass der Mandelbaum ursprünglich aus Südwestasien kommt. Dort ist er heute noch vor allem an Standorten zu finden, die sich an steinigen Sonnenhängen zwischen 700 und 1700 Metern Höhe befinden. Der Botaniker Carl von Linné bezeichnete Mandeln erstmals im Jahre 1753 mit ihrem wissenschaftlichen Namen in der in der Gattung Amygdalus. In Deutschland werden Mandeln unter anderem in Weinanbaugebieten kultiviert. Es wird vermutet, dass die Römer sie dort heimisch gemacht haben.

Die Mandel und ihre Inhaltsstoffe

Der Nährwert der Mandel ist hoch. Dafür sorgen das Eiweiß, die Kohlenhydrate und das fette Mandelöl. Zucker ist kaum enthalten, dafür aber zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine. Die Mandel enthält auch einen erhöhten Anteil an Folsäure. Die bittere Mandel ist allerdings zum rohen Verzehr nicht geeignet. Sie enthält das Glykosid Amygdalin, welches Blausäure erzeugt. So kann das Essen größerer Mengen von Bittermandeln zu ernsthaften Vergiftungserscheinungen führen.

Gefragt als Nahrungsmittel und in der Kosmetik

Die süße und die bittere Mandel finden vor allem in der Lebensmittelindustrie eine vielseitige Verwendung. Sie sind Bestandteile zahlreicher Süßwaren und Konditoreierzeugnisse. Liköre und vor allem Marzipan sind typische Produkte. Das Mandelöl ist ein feines, fettes Pflanzenöl. Aus der Bittermandel wird ein ätherisches Öl gewonnen. Beide werden unter anderem zur Herstellung von Kosmetik verwendet.

Für Schwangere gut geeignet

Verschiedene epidemiologische Studien sind zu der Erkenntnis gelangt, dass der Verzehr der Mandel das Risiko von Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs deutlich senken kann. Dabei wird geraten, täglich 20 Gramm Mandeln zu essen, um die Wahrscheinlichkeit einer Herzerkrankung zu halbieren. Diese Menge lässt sich auch gut bei einer Gewichtsreduktion einbauen. Zusätzlich wirken sich Mandeln cholesterinsenkend aus. Die in der Mandel in höherer Konzentration vorhandene Folsäure hat vor allem für Schwangere Bedeutung. 100 Gramm Mandeln decken ungefähr 6 Prozent des Tagesbedarfs an Folsäure in der Schwangerschaft.

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