Schnittlauch – vielseitiges Gewürz

Schnittlauch wird heute in vielen Gärten angepflanzt. Er wird auch als Topfpflanze im Supermarkt angeboten. Das Kraut ist ein Lauchgewächs und passt fein geschnitten zu Suppen, Soßen, Quark, Salaten und Gemüsen. Es liefert viel Vitamin C und A. Seinen typischen Geschmack verdankt es ätherischen Ölen.

Schnittlauch war schon im Mittelalter bekannt

Bereits im frühen Mittelalter wurde dieses Kraut angebaut. Manche sagen, es sei schon seit circa 3000 vor Christus bei den Chinesen bekannt gewesen und werde seitdem angebaut. Natürliche Bestände des Schnittlauchs finden sich in den warmen Hochgebirgen Europas, Asiens und in Nordamerika, in Höhen bis zu 2.600 Meter. Aber auch entlang von Flussläufen ist er zu Hause. Heute wird er kultiviert und findet sich in vielen Gärten. Wichtig ist, dass er vor Gebrauch immer frisch geerntet wird, damit die Vitamine nicht verloren gehen.

Das Gewürz enthält reichlich Vitamin C und A

Frischer Schnittlauch liefert viel Vitamin C und A. Seinen Geschmack verdankt er den ätherischen Ölen, die wie Knoblauch oder Bärlauch antibakteriell wirken sollen. Schnittlauch besteht zu mehr als zwei Dritteln aus Wasser, des Weiteren aus Fett, Kohlehydraten und Eiweiß. Neben den oben genannten Vitaminen enthält er Vitamin E, Folsäure und die Vitamine B1, B2, B6 und K. An Spurenelementen ist er reich an Kalium, Kalzium, Phosphor, Fluorid und Jodid, aber auch an Mangan und Schwefel.

Er passt zu vielen Gerichten

Das Gewürz zählt zu den „fines herbes“ in der französischen Küche. Die Röhrenblätter, die man von Mai bis Oktober ernten kann, werden fein geschnitten Salaten, Suppen und Gemüse, aber auch Quark und Eigerichten zugegeben. Die Bayern und Österreicher essen gerne Schnittlauchbrote, eine Scheibe Brot mit Butter und einem dicken Schnittlauchbelag.

Schnittlauch als Heilpflanze

Bei uns ist das Gewächs hauptsächlich als Gewürz bekannt. Doch es werden ihm auch heilende Wirkungen zugeschrieben. Es wirkt antibakteriell und harntreibend. Des Weiteren erzielt man gute Erfolge bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Darmentzündungen, Gicht und Husten. Er reinigt das Blut, vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit, fördert die Verdauung und löst den Schleim. Er wirkt auch positiv auf die Blutgefäße.

Wer abnehmen möchte, sollte diese Pflanze reichlich nutzen. Sie hat kaum Kalorien und liefert viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

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