Oregano – einheimisches Gewürz

Oregano

Oregano, vielen bekannt unter dem Namen Dost oder wilder Majoran, ist ein Gewürz, das vor allem bei der Pizzaherstellung verwendet wird. Die Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler und findet sich in Mittel- und West- bis nach Osteuropa. Sie wird auch als Heilmittel verwendet.

Oregano – der Name kommt aus dem Altgriechischen

Der Name des Gewürzes stammt aus dem Altgriechischen und heißt so viel wie „Schmuck der Berge“. Er kam über Italien in unsere Breiten, wo die Pflanze an warmen Standorten mit kalkhaltigem Boden wild wächst. Ursprünglich war Oregano im Mittelmeerraum zu Hause und wird in der griechischen, spanischen, türkischen und italienischen Küche seit 300 bis 400 Jahren verwendet. Das Kraut wächst bei uns wild und wird auch kultiviert.

Bestandteile sind Wasser, Vitamine und Mineralstoffe

Die Frischpflanze besteht zu über 80 Prozent aus Wasser und enthält in geringen Mengen ätherische Öle, Eiweiß und Kohlenhydrate. Sie enthält viel Vitamin C und A, Beta-Carotin und die Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B7 und B9, Folsäure und Vitamin E und K. An Mineralstoffen ist sie reich an Kalzium, Kalium und Magnesium, enthält aber auch Chlor, Phosphor und Schwefel. Bei den Spurenelementen sind Eisen, Kupfer, Mangan und Fluor erwähnenswert. Gerb- und Bitterstoffe geben der Pflanze den typischen Geschmack.

Das Pizzagewürz schlechthin

Oregano wird hauptsächlich zum Würzen von Pizza verwendet, passt aber auch zu Omeletts, italienischen Soßen, Tomaten- und Nudelgerichten. Außer in der Küche wird die Pflanze zu Heilzwecken verwendet, insbesondere bei Blähungen, Husten, Menstruationsbeschwerden, Mandel- und Rachenentzündungen und Verdauungsstörungen. Bei einer Schwangerschaft sollte das Mittel innerlich als Tinktur oder in Ölform nicht verwendet werden.

Oregano im Aberglauben

Im Mittelalter diente Dost der Hexen- und Teufelabwehr. Er wurde in den Brautschuh gelegt und in den Brautstrauß gebunden und sollte vor bösen Mächten schützen. Auch in der Antike sollte er Dämonen abwehren, doch sind diese Bräuche heute nicht mehr bekannt.

Die Pflanze liefert frisch viel Vitamin C und A und kann bei einer Gewichtsreduktion unbedenklich eingesetzt werden. Sie hat wenig Kalorien und liefert dem Organismus wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die gerade beim Abnehmen wichtig sind, damit der Körper reibungslos funktioniert.

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