Walken – schonender Ausdauersport

Wer seine Gesundheit, körperliche Verfassung und Kondition unterstützen und verbessern möchte, hat diverse Möglichkeiten. Die Ausdauersportart Walken eignet sich für fast alle Personen, auch solche mit körperlichen Problemen und Beeinträchtigungen verschiedener Arten.

Walken in der Geschichte

Bereits im Jahre 1682 fand in London ein fünfstündiger Gehwettbewerb statt. Über das 18. und 19. Jahrhundert hinweg blieb das schnelle Gehen ein beliebter Zuschauersport in Großbritannien. Diese Tradition ließ im 20. Jahrhundert nach, dafür wurde die Sportart im Jahre 1952 eine olympische Disziplin. Ende des 20. Jahrhunderts nahmen die Freizeit-Walker immer mehr zu, zunächst in den USA, bis es um die Jahrtausendwende nach Deutschland kam. Noch populärer wurde das Nordic Walking, das schnelle Gehen mit Stöcken.

Gut für den ganzen Körper

Die Sportart hat viele positive Effekte für den Körper. Es trainiert die Muskulatur und die Ausdauer und schont die Gelenke. Außerdem werden die Verdauung, der Stoffwechsel und der Sauerstoffaustausch im Blut angeregt. Darüber hinaus wirkt sich Walken positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und sorgt für mehr Ausgeglichenheit und Entspannung im Alltag. In der Regel kann es auch problemlos von älteren Personen oder Personen mit Sehnenschäden oder Atemwegserkrankungen ausgeführt werden.

Im Vergleich zu anderen Ausdauersportarten werden etwas weniger Kalorien verbrannt; bei 30 Minuten Walken beläuft sich der Kalorienverbrauch auf etwa 230 kcal. Beim Joggen sind es hingegen circa 430 kcal, beim Schwimmen circa 300 kcal.

Integration des Trainings in den Alltag

Wer mit dem Walken anfangen möchte, muss keine großen Vorbereitungen treffen. Auch Personen mit geringer Kondition und viel Gewicht können sofort loslegen. Dabei können sie in einer Geschwindigkeit anfangen, die ihnen angenehm ist. Schnell werden sie die Fortschritte merken und können die Belastung nach und nach steigern.

Walken als Gesundheitssport

Walken ist ein effektiver und gesunder Ausdauersport, den fast jede/r ohne Probleme ausführen kann. Dabei hat das Individuum volle Kontrolle über die Belastung. Der entscheidende Vorteil zum Joggen liegt darin, dass es eine weitaus geringere Belastung für Sehnen und Gelenke darstellt. Empfohlen wird eine anfängliche Trainingsdauer von circa 30 Minuten zwei bis drei Mal die Woche. Dieses Pensum kann allmählich auf etwa 45-60 Minuten vier bis fünf Mal die Woche ausgebaut werden.

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