Handball: Fettkiller und Freizeitspaß

Handball ist eine Mannschaftsportart, die in einer Halle gespielt wird. Das Spielprinzip ist besonders einfach und dem von Fußball sehr ähnlich. Der Anspruch an die Geschicklichkeit ist aber geringer, da der Ball mit der Hand gehalten, gepasst und ins Tor geworfen wird.

Handball als Alternative zu Fußball

Das moderne Handballspiel wurde Ende Oktober 1917 von einem Berliner Oberturnwart für Frauen bzw. Mädchen entwickelt, weil ihm körperbetonte Sportarten wie beispielsweise Fußball zu gefährlich schienen. Dank der Weiterentwicklung des Sports und jahrzehntelanger Emanzipationsgeschichte ist Handball heutzutage nicht mehr nur der Fußball für Frauen. Die Deutsche Handballliga gilt als die stärkste weltweit, denn der Sport ist hierzulande allgemein sehr populär. Daher finden sich fast überall zahlreiche Handballvereine, die den Sport für Freizeitspieler auf amateur- oder semiprofihaftem Niveau führen.

Eine Mischung aus Basketball und Fußball

Wie beim Fußball gibt es beim Handball zwei Tore, pro Mannschaft einen Torwart und mehrere Feldspieler, regulär sechs. Daneben können sich bis zu sieben weitere Spieler auf der Bank bereithalten und beliebig aus- und eingewechselt werden. Im Breitensport gibt es zahlreiche Modifikationen des Regelwerkes, beispielsweise wenn zu wenige Spieler anwesend sind. In offiziellen Spielen gilt, dass der Ball von Feldspielern mit allen Körperteilen oberhalb des Knies (inklusive desselben) berührt werden kann, der Torwart darf alle Körperteile nutzen. Weiterhin müssen ballführende Spieler – ähnlich wie beim Basketball – dribbeln.

Ein weitverbreiteter Sport

Die Regeln des Sports sind zwar komplexer als beim Fußball, dennoch ist das Spielgeschehen insgesamt schneller. Vor allem bei Mädchen ist Handball eine sehr beliebte Mannschaftsportart. Als Kindersport ist Handball aber sowohl für Mädchen als auch für Jungen geeignet, weil dabei beispielsweise die Verletzungsgefahr geringer ist als beim Fußball. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Hallensport quasi witterungsunabhängig betrieben werden kann.

Ein sehr intensiver Sport

Die schnellen Richtungswechsel und die zurückgelegten Distanzen in der Halle fördern die Ausdauer und die Beinmuskulatur. Durch Wurfbewegungen werden auch die Armmuskeln beansprucht, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass nicht nur ein Arm belastet wird. Das Spielen im Team motiviert sehr stark und sorgt für eine Bindung an den Sport.

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