Kickboxen – ein schneller Sport für Männer und Frauen

Kickboxen

Beim Kickboxen ist es erlaubt, mit Händen und Füßen zu schlagen. Tiefschläge sind tabu. Dazu bedarf es einer großen Köreperbeherrschung. Die Regeln variieren von Kontintent zu Kontinent, von Land zu Land und von Schule zu Schule. Sportpsychologen betonen die aggressionsabbauende Wirkung des Kickboxens.

Kickboxen als Kampfsportart

Im Jahr 1974 haben Vertreter der Weltsportvereine WAKO und WKA die Sportart All Style Karate, auch Contact Karate oder Sport Karate, zusammen mit Taekwondo, Karate und Kung-Fu und andere zu einer Sportart zusammengefasst. 1985 wurde daraus das Shootboxen. Weltweit werden inzwischen regelmäßig Wettkämpfe für Kickboxen und verwandte Sportarten ausgelobt.

Wie wird die Kickbox-Sportart trainiert?

Es bestehen Ähnlichkeiten zum Boxen, zu Savate und zu Muay Thai. Das Kickboxen erlaubt das Schlagen mit den Füßen. Tiefschläge sind verboten, Lowkicks je nach Verband zugelassen. Auch der Einsatz von Techniken, die den Gegner aus dem Gleichgewicht bringen sollen, ist verbandsabhängig geregelt. Generell gilt, dass das Schlagen auf den Rücken verboten ist und auf einen am Boden liegenden Gegner nicht mehr eingeschlagen werden darf.

Die Kurse finden in der Regel in Turnhallen unter Anleitung erfahrener Kickboxer statt. Zwar wird der Sport von beiden Geschlechtern betrieben, aber trotzdem sind die Männer deutlich in der Überzahl. Seit den 90er Jahren sind die Frauen allerdings auf dem Vormarsch und berichten in ihren Blogs von ihren Erfolgen. Beide Geschlechter können auf den Erwerb verschiedenfarbiger Gürtel (Gelb, Orange, Grün, Blau, Braun, Schwarz) hintrainieren. Der Schwarze ist der erste Meistergürtel.

Welcher Voraussetzungen bedarf es für den Kickbox-Sport?

Die Kosten sind überschaubar sowohl was die Kurskosten anlangt, als auch die Ausgaben für das Equipment. Die Kleidung besteht in der Regel aus einem Shirt und einer Hose oder Shorts. Geboxt wird meist barfuß; wer das nicht will oder nicht kann, muss Gymnastik- oder Mattenschuhe haben. Boxhandschuhe und Mundschutz sind ebenfalls nötig, Bandagen und Öle vervollständigen die Ausrüstung.

Was leistet die Sportart für den Einzelnen?

Erfahrene Kickboxer verweisen darauf, dass die Faszination in der Körperbeherrschung bestehe. Allerdings ist der Sport auch mit einem hohen Verletzungsrisiko verbunden. Es werden sich daher eher jüngere Menschen dafür interessieren. Kickboxen ist auch nicht die Trainingsart zum Abnehmen für jeden. Da es jedoch sehr anstrengend ist, kann es helfen, das Gewicht zu regulieren.

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