Kirschen – aromatische Köstlichkeit

Kirschen

Die Kirschen sind Pflanzen aus der Gattung Prunus und gehören zur Familie der Rosengewächse. Es gibt dabei zahlreiche verschiedene Arten von Süß- und Sauerkirschen, die sich jeweils durch besondere Geschmacksnoten auszeichnen. Sie werden in Deutschland von Juni bis August geerntet.

Kirschen kamen früh nach Europa

Als Ursprungsgebiet der Kirsche wird Kleinasien angesehen. Die ersten Früchte kamen bereits vor Christi Geburt nach Europa. Der bekannte römische Feldherr Lukullus nahm einige Pflanzen aus dem Gebiet der heutigen Türkei mit nach Italien, aus diesen entwickelten sich die heutigen Süßkirschen. Von dort aus kamen sie durch römische Eroberungs- und Handelstätigkeit bis nach Nordeuropa. Bei der Sauerkirsche ist nicht genau bekannt, woher sie kommt und wie sie sich verbreitet hat. Es wird vermutet, dass sie ein Pflanzenbastard der Süßkirsche ist. In bestimmten Gebieten Deutschlands wurde es im 19. Jahrhundert üblich, Kirschen in Plantagen zu kultivieren. So sind zum Beispiel die Fahner Höhen in Thüringen ein bekanntes Kirschanbaugebiet.

Eine köstliche Frucht

Kirschen enthalten viele Inhaltsstoffe, die sich fördernd auf die Gesundheit auswirken. Da wären unter anderem Kalium, Phosphor, Vitamine, Folsäure, Eisen und Betacarotin zu nennen. Weiterhin kommen die Vitamine B1, B2, B6 und das Vitamin C vor. Die Inhaltsstoffe sind bioaktiv. Der Verzehr der Kirsche wird deshalb vorbeugend gegen Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen empfohlen. Das fällt besonders wegen des frischen aromatischen Geschmacks nicht schwer.

Grundlage für viele Nahrungsmittel

Die Kirschen werden zu vielen Produkten verarbeitet. Marmelade, Konfitüre, verschiedene Kuchen und Torten, Säfte, Spirituosen und Süßwaren sind nur einige Erzeugnisse. Eine Spezialität sind Trockenfrüchte, die sehr aromatisch schmecken. In Deutschland werden Kirschen aber auch besonders gern frisch verzehrt.

Ein wohlschmeckender Snack

Im Rahmen einer Gewichtsreduktion kann die Kirsche wegen ihres geringen Energiewertes von nur 60 Kilokalorien in 100 Gramm gut in die Ernährung integriert werden. Vor allem als Snack ist sie geeignet und kann auch einmal bedenkenlos zwischendurch genascht werden. Sie sollten dann aber möglichst gleich am Einkaufstag verzehrt werden. Der hohe Kaliumgehalt trägt dazu bei, dass der Körper besser entwässern kann.

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